Belastung entsteht selten durch ein einzelnes Ereignis.
Sondern durch Taktung, Unterbrechungen, unklare Erwartungen und Stimmungen, die man mitträgt. Ein Workshop schafft einen gemeinsamen Bezugsrahmen, macht Muster sichtbar und gibt konkrete Sätze und Schritte mit.
Dabei trennen wir individuelle und organisatorische Verantwortung: Belastung hängt auch an Arbeitsmenge, Personallage und Handlungsspielräumen. Strukturelle Probleme werden nicht zu persönlicher Schwäche erklärt – und Deutungen bleiben Hypothesen, keine Urteile.
Was die Teilnehmenden mitnehmen
- Typische Belastungssituationen des eigenen Arbeitsalltags besser einordnen
- Die unterschiedlichen Ebenen einer Nachricht erkennen – und was mitschwingt
- Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Frühwarnzeichen früher wahrnehmen
- Automatische Reaktionsmuster verstehen, ohne sie vorschnell zu bewerten
- Einen konkreten Satz oder Schritt für gesundheitsorientierte Abgrenzung
- Austausch mit Kolleg:innen als Ressource erleben
Für Teams, Verwaltung und Führung
Jedes Format wird im Vorgespräch auf Ihre Situation angepasst. Dauer und Gruppengröße sind Richtwerte – bis zwölf Personen ohne Mehraufwand.
Bei sich bleiben – Abgrenzung & Kommunikation
3 Stunden · Sekretariate, Sachbearbeitung, Service
Für Menschen, die viele Anforderungen gleichzeitig tragen und Stimmungen anderer mittragen, ohne an den Ursachen etwas ändern zu können.
- Kommunikationsebenen erkennen: Sachinhalt, Beziehung, Appell
- Eigene Schutz- und Reaktionsmuster mit Neugier betrachten
- Angeleitete Selbstreflexion an einer echten Situation
- Transfer: ein Abgrenzungssatz für die nächste Woche
Resilienz & Stressprävention
3 Stunden oder Halbtag · Teams und Abteilungen
Für Bereiche, in denen Belastungsspitzen zum Alltag gehören und die Erholung dazwischen zu kurz kommt.
- Belastungsbereiche einordnen: Aufgaben, Organisation, Zeit, soziale Beziehungen
- Frühwarnzeichen bei sich selbst erkennen
- Ressourcen und Einflussmöglichkeiten sortieren
- Routinen, die im Arbeitsalltag halten
Gesund führen – Führungskräfte als Multiplikatoren
Halbtag · Team- und Bereichsleitungen
Für Führungskräfte, die Belastung im Team früh erkennen und ansprechen wollen – ohne in die Rolle der Therapeutin oder des Therapeuten zu rutschen.
- Belastung im Team erkennen, ohne zu diagnostizieren
- Gespräche führen, die entlasten statt zusätzlich zu belasten
- Erreichbarkeit und Arbeitsmenge als Führungsaufgabe
- Grenzen zwischen Fürsorge, Therapie und Anlaufstellen
Zweier-Team, vertraulich, klar begrenzt.
- Zweier-Team: Eine Person moderiert, die zweite begleitet Zweiergespräche und Einzelarbeit – in der Gruppe bleibt niemand unbegleitet.
- Fachliche Leitung: Dirk Hiestermann, Psychologe (B.Sc. und M.Sc.) mit Schwerpunkten in Klinischer sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Co-Moderation: Giacomo Ambrosi, Mental Health Coach.
- Vertraulich: Beiträge sind freiwillig, Beispiele ohne Namen. An den Auftraggeber gehen ausschließlich zusammengefasste Themen – keine Fallgeschichten, keine zuordenbaren Aussagen.
- Fachlich verankert: Belastungsbereiche nach BAuA, Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun, psychodynamische Perspektive in verständlicher Sprache.
- Klare Grenze: Prävention und Qualifizierung – keine Gruppentherapie, keine Einzelfallberatung, keine Krisenintervention. Geht ein Beitrag darüber hinaus, bieten wir ein Gespräch oder den Hinweis auf eine geeignete Anlaufstelle an.
Von der Anfrage zum Workshop
Anfrage
Kurz per Formular oder E-Mail: Thema, Gruppe, Wunschzeitraum.
Kostenloses Erstgespräch
Wir klären Ausgangslage und passendes Format – unverbindlich.
Vorgespräch
Rund zwei Wochen vor dem Termin stimmen wir in 20 Minuten die Schwerpunkte ab. Kostenfrei.
Workshop & Nachbereitung
Vor Ort bei Ihnen. Danach eine anonyme Rückmeldung und Themen für eine mögliche Vertiefung.
Workshops sind eine naheliegende Maßnahme nach einer psychischen Gefährdungsbeurteilung – und lassen sich als solche nach § 6 ArbSchG dokumentieren.
Welches Thema drückt bei Ihnen am meisten?
Im kostenlosen Erstgespräch finden wir das passende Format – und sagen auch, wenn ein Workshop nicht der richtige erste Schritt ist.